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Autoreninterview mit Sophie R. Nikolay

 

Wollten Sie schon immer Autor/in werden?

Nein. Ganz gewiss nicht. Meine Aufsätze zu Schulzeiten waren eher naja …

 

Gab es eine Art Auslöser, der Sie zum Schreiben gebracht hat?

Ja, den gab es tatsächlich. Das Buch Racheengel aus der Reihe Bruderschaft der Black Dagger. Ich schlug es am Ende zu und fand den Ausgang nicht so berauschend. So setzte ich mich hin, und probierte aus, ob ich auch schreiben kann.

 

Haben Sie einen Autoren als Vorbild?

Eigentlich sogar zwei. Beide sind für mich mit ihrer Art zu schreiben faszinierend. Stephen King und J.R.Ward.

 

Was sind Ihre Lieblingsbücher?

Allgemein Fantasy. Ich bin, wie meine Vorbilder zeigen, bekennender Fan der Stephen King Bücher, insbesondere die Reihe vom Dunklen Turm. Die Bruderschaft der Black Dagger ist auch eine Serie, die mich als Leserin gefangen hält.

 

Welches Genre bevorzugen Sie als Leser?

Fantasy. Aber auch Belletristik, die von den irrwitzigsten Dingen des Alltags berichtet.

 

Was ist Ihre Lieblingsmusik?

Quer Beet. Was so an populären Hits im Radio läuft. Das kommt auch auf die Stimmung an. Hip Hop oder amerikanischen Rap bei der Hausarbeit. Lieder der Band Pur, wenn ich es ruhiger mag (und Texte- die wirklich gut sind!). Dann noch Rosenstolz und Pink, auch wenn diese Musikrichtungen alle so grundverschieden sind.

 

Haben Sie eine Art Ritual beim Schreiben?

Nein. Ich schreibe, wann immer ich Zeit dazu habe. Auch zwischen Tür und Angel, wenn mir gerade etwas in den Sinn gekommen ist, wie die aktuelle Szene sich weiterentwickelt. Als Ritual könnte man vielleicht die Tatsache bezeichnen, dass ich ausschließlich an einem Laptop schreibe. Eine normale Tastatur erscheint mir persönlich zu unhandlich.

 

Gab es bei Ihnen jemals Schreibblockaden und wenn ja, was machen sie dagegen?

Eine richtige Blockade hatte ich noch nicht. Allerdings gibt es Szenen oder Stellen einer Geschichte, an der ich hängen bleibe und einfach keinen Weg finde, weiterzukommen. Dann lasse ich es ruhen. Lese, oder setze mich an eine Kurzgeschichte – irgendetwas. Die „Problemstelle“ bleibt im Kopf und wird immer wieder durchgespielt bis ich einen Anhaltpunkt habe, in welche Richtung es weitergeht.

 

Woher nehmen sie die Ideen zu ihren Büchern?

Der Alltag reicht doch schon. Das kann eine interessante oder witzige Situation gewesen sein. Ich versuche immer, Geschichten zu schreiben, die sich von anderen unterscheiden –auf welche Art auch immer.

 

Ist eine Fortsetzung geplant?

Inwiefern? Ich möchte auf jeden Fall weiter schreiben, so denke ich, dass in Zukunft noch ein wenig zu erwarten ist.

 

Schreiben Sie Hauptberuflich oder als Hobby nebenbei?

Weder noch. Das Schreiben hauptberuflich zu betreiben, das können sich nur wenige Autoren erlauben. Für ein Hobby finde ich das Schreiben bei mir aber schon zu umfangreich. Sagen wir, ich bin eine nebenberufliche Autorin.

 

War es schwer einen Verlag zu finden?

Ja. Das war mir zu Anfang gar nicht so klar. Es gibt tausende Leute die Schreiben und sich um einen Platz im Verlagsprogramm bemühen. Jeder, der sich ernsthaft damit auseinandersetzt, merkt schnell, dass man ganz bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Das fängt schon beim richtigen Anschreiben an. Absagen habe ich etliche kassiert, die meisten ohne Begründung. Aber aufgegeben habe ich nie.

 

Beschreiben Sie sich selber in 3–4 Sätzen

Mich? Ich bin verheiratet und Hausfrau. Wir haben drei Söhne und einen Hund. Ich bin ein typischer Waage-Mensch und mag es, wenn alles in ruhigen Bahnen verläuft. Trotzdem bringt mich wildes Durcheinander nicht gleich auf die Palme.

 

Was würden Sie als ihre herausstechenden Charaktereigenschaft sehen?

Schwierig zu beurteilen. Geduld, mühsam angelernt. Disziplin, ohne die geht es nicht. Zuverlässig, kreativ und sehr ehrgeizig.

 

Wo würden Sie am liebsten Leben und warum?

Ich fühle mich ganz wohl dort, wo ich lebe. Der Platz ist nicht so wichtig, mehr die Menschen um mich herum. Meine Familie.

 

Welchen Rat haben Sie für jemanden der selber schreiben möchte?

Einfach ausprobieren. Sehen, ob man es schafft, eine Geschichte bin zum Ende zu erzählen, ohne dass sie langweilig klingt. Unbedingt auf die Rechtschreibung achten und niemals aus dem Gedanken heraus schreiben, davon einmal leben zu können.

 

Wenn sie einen Tag in der Rolle irgendeiner Figur verbringen könnten welche wäre das?

Meine eigenen? Dann wäre ich gerne für einen Tag Cosimo, aus dem König der Vampire.

Eine fremde?Vishous, aus der Bruderschaft der Black Dagger.

 

Was für ein Gefühl ist es, das eigene Buch in Händen zu halten?

Unglaublich. Zu wissen, dass ich es geschaffen habe und nicht irgendein/e Autor/in, die ich nur vom Foto her kenne. Das Gefühl lässt auch nicht nach, besteht also nicht nur beim allerersten Buch.

 

Was erwarten sie von ihrer Zukunft als Autor/in ?

Erwarten? Das ist irgendwie das falsche Wort. Ich wünsche mir, Leser/innen mit meinen Geschichten begeistern zu können. Auch, dass ich von meinen eigenen „Arbeitsvorgaben“ nicht abweiche, mich nicht zu verbiegen, nur um etwas „massentaugliches“ zu schreiben.

 

 

 

 

20.7.15 08:20

Letzte Einträge: Ghostbound, Verführung und Bestrafung, Zähmung und Hingabe, Vertrauen und Unterwerfung, Feuerperlen

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